ABNEHMEN MIT ‘ZEKI’ VON YOURBOXINGCOACH – EIN KUNDE BERICHTET

Oliver berichtet hier über seine früheren Gewichtsprobleme, sein Training bei mir und welche Fortschritte er macht und bereits gemacht hat

Fast alle meiner Kunden können bei entsprechenden regelmäßigen Trainingssessions über einige Monate hinweg große Erfolge verzeichnen. Dabei greife ich bedarfsgerecht auf meinen langjährigen Erfahrungsschatz aus den Bereichen Kampfsport, Athletik- und Fitnesstraining zurück, um das Training so facettenreich wie möglich zu gestalten. Da eine solche Aussage häufig schwer nachvollziehbar ist, wird an dieser Stelle mein Kunde Oliver immer mal wieder über sein Training bei mir berichten, welche Fortschritte er macht und gemacht hat und was er neben dem Training noch so macht, um sein Gewicht wieder auf ein gesundes Maß zu bringen. In Teil 1 und 2 hatte sich Oliver erstmal selbst kurz vorstellt und von seinen Gewichtsproblemen gesprochen. Hier geht es nun weiter und Oliver berichtet über den schwierigen ersten Schritt zur Transformation.

Teil 4: Sport bei starkem Übergewicht

Ich brauche einen Personal Trainer

 

Wenn du abnehmen möchtest, ist die richtige Ernährung das A&O. Doch auch Sport wird dir dabei helfen. Du fühlst dich stärker, fitter und es macht dich glücklich. Außerdem stärkt Sport dein Herz-Kreislauf-System. Tausche Sport gegen emotionales Essen ein und hole dir dort deine Befriedigung.

Meine ersten Abnehm-Versuche sind dabei gescheitert, dass ich mir zu große Ziele in zu kurzer Zeit gesetzt habe. Außerdem warten, wie im Alltag, auch beim Sport besondere Hürden auf stark adipöse Menschen, die uns das Leben nicht leichter machen.

Laufschuhe, mit denen Normalgewichtige wie auf Wolken laufen, wir versinken darin. Sportbekleidung nur bis XL – ich habe vor 1 ½ Jahren mit 6XL angefangen. Dazu kommt, dass wir uns eventuell nicht besonders wohlfühlen in unseren Körpern, da ja gemeinhin Sport mit athletischen Körpern in Verbindung gebracht wird, ich hingegen würde meinen Körper eher als puddingartig beschreiben.

Ich war frustriert und enttäuscht von mir und bin wieder in alte Muster zurückgefallen.

Es gibt Gründe für meine Rückzüge, mein Leid mit Essen zu überdecken und mir einen Schutzpanzer in Form von einem großen, runden Körper aufzubauen. Ich möchte diese Gründe weiterhin ernstnehmen und mich um sie kümmern. Dass tue ich, indem ich ihnen Raum gebe. Nur eben deutlich weniger als vorher. Ich nehme meine Komfortzone wahr, bestimme aber selber den Rahmen, lasse sie nicht wie vorher mein ganzes Leben bestimmen.

Vermutlich hast du schon dein ganzes Leben mit zu wenig Bewegung verbracht. Diese Strukturen änderst du nicht einfach so. Integriere Neue in kleinen Schritten in dein Leben. Nimm die Treppe, anstelle des Fahrstuhls oder der Rolltreppe. Fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit, anstatt das Auto oder die Bahn zu nehmen.

Die Belastung mit einem so schweren Körper Sport zu machen sind hoch. Beginne mit Fahrradfahren, Spazierengehen, Schwimmen, Yoga, Pilates oder Workouts mit freien Gewichten. Du solltest dynamische Sportarten zunächst vermeiden, da das Verletzungsrisiko zu hoch ist.

Bei Krafttraining gewinnt dein Körper an fettfreier Muskelmasse. Dadurch verbrennst du auch im Ruhezustand mehr Kalorien. Außerdem werden deine Gelenke durch dazugewonnene Kraft stabilisiert. Ausdauertraining stärkt dein Herz-Kreislauf-System und wirkt sich auf hohen Blutdruck, Cholesterinspiegel und Typ 2–Diabetiker positiv aus.

Sei dir sicher, dass dein Körper dir für jede Form von Bewegung dankbar sein wird, wenn du ihm dies schon lange nicht gegeben hast. Es spielt keine große Rolle, was du machst, wichtig ist, dass du am Ball bleibst. Sei geduldig und gnädig mit dir und sei stolz, selbst auf die winzigsten Schritte.

Meine Strategie ist es, den Weg so langsam wie nötig und so achtsam wie es nur geht, zu laufen.

 

Bin ich da richtig? Ein Dicker im Kampfsportzentrum, wie sieht das denn aus? Lächerlich.

 

Sofort war es mir unangenehm, dies in Betracht zu ziehen. Dekadent. Du bist doch kein Hollywood- Schauspieler, der sich auf die eine Rolle im nächsten Tarantino Blockbuster vorbereitet. An der Seite von Brad Pitt die Welt vor einem molchenden Serienkiller retten.

Da ist dieses Kampfsportzentrum um die Ecke. Jeden Tag auf dem Weg zum Einkaufen hörte ich das Klatschen von Leder auf Leder. Die nassgeschwitzen Boxhandschuhe treffen mit voller Wucht auf die unbesiegbaren Sandsäcke, die an dicken Ketten von der Decke hängen.

Erster Schritt, Telefonnummer ins Handy tippen. Noch vor dem ersten Klingeln die ersten Zweifel. „Bin ich da richtig? Ein Dicker im Kampfsportzentrum, wie sieht das denn aus? Lächerlich.“

Der erste Schritt ist immer der wichtigste, immer der schwierigste, ganz egal, wie groß er ist. Ohne ihn wird es keine Weiteren geben.

 

Es sind die gleichen Zweifel, die mich in meinem alltäglichen Leben begleiten. Die Angst beobachtet zu werden und die Unsicherheit darüber, was die anderen von einem denken. Mein ständiger und guter Bekannter, der mich versucht zu schützen. Vor Gefahren, die es nicht gibt. Damit ist jetzt Schluss. Zumindest ein bisschen.

 Es klingelt. Einmal, Zweimal, Dreimal. Eine freundliche Männerstimme am anderen Ende der Leitung. Ich schildere mein Anliegen „…Übergewicht…schon sehr lange…alleine schaffe ich das nicht.“

Das erste Treffen mit meinem zukünftigen, persönlichen Boxtrainer steht.

Ich bin stolz, diesen Schritt gemacht zu haben. Der Erste ist immer der wichtigste, immer der schwierigste, ganz egal, wie groß er ist. Ohne ihn wird es keine Weiteren geben. Ohne ihn kein Fortschritt, keine Bewegung, Stillstand. Alles geht weiter wie vorher. Niemand wird kommen und dich ungefragt retten.

Es liegt in der eigenen Verantwortung, wann du den Schritt machst, wie groß dieser Schritt ist und in welche Richtung er geht.

Für mich sind genau das auch die wichtigsten Dinge beim Kampfsport. Abwarten, nur nicht zu lange. Gewahr sein, was passiert, antizipieren.

„Jab, Jab, Cross. Jab, Jab, Cross. 1, 1, 2. 1, 2, blocken, 2“ 

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