ABNEHMEN MIT ‘ZEKI’ VON YOURBOXINGCOACH – EIN KUNDE BERICHTET

Oliver berichtet hier über seine früheren Gewichtsprobleme, sein Training bei mir und welche Fortschritte er macht und bereits gemacht hat

Fast alle meiner Kunden können bei entsprechenden regelmäßigen Trainingssessions über einige Monate hinweg große Erfolge verzeichnen. Dabei greife ich bedarfsgerecht auf meinen langjährigen Erfahrungsschatz aus den Bereichen Kampfsport, Athletik- und Fitnesstraining zurück, um das Training so facettenreich wie möglich zu gestalten. Da eine solche Aussage häufig schwer nachvollziehbar ist, wird an dieser Stelle mein Kunde Oliver immer mal wieder über sein Training bei mir berichten, welche Fortschritte er macht und gemacht hat und was er neben dem Training noch so macht, um sein Gewicht wieder auf ein gesundes Maß zu bringen. In Teil 1 hatte sich Oliver erstmal selbst kurz vorstellt. Hier geht es nun weiter und Oliver berichtet über die Ursache seiner Gewichtsprobleme: Schlechte Ernährung und schlechte Angewohnheiten

Teil 2: Schlechte Ernährung, Schlechte Gewohnheiten

Es geht für mich beim Essen schon lange nicht mehr um die reine Nahrungsaufnahme

 

Mein vermeintlich bester Freund: Essen. Der, der immer da ist, wenn es mir mal schlecht geht. Auch der, der keine Fragen stellt. Krankhaftes Übergewicht, Adipositas, Binge-Eating Disorder, Ess-Sucht – All dies können Begriffe und Diagnosen sein.

Fliegen, Bahnfahren, Kino, Theater, Restaurant – Alles ist ausgelegt für schmale Hüften. Ich habe Schmerzen, wenn die Armlehne in die Seite drückt. Meine Schulter verspannt, wenn ich im Kino versuche, mich so klein wie möglich zusammenzuziehen. Im Flugzeug bekomme ich statt einer Begrüßung durch die Stewardess die Frage nach einer Verlängerung des Gurts. „Nein, am Notausgang dürfen sie mit Verlängerung zur Sicherheit der Passagiere nicht sitzen.“ Das Gefühl, zu stören und im Weg zu sein. Ich lächele es weg. Kein Problem.

Aber das soziale Leben wird zur Qual. Keine Leichtigkeit mehr. Überall lauern Gefahren, unangenehme Situationen und Erklärungsversuche. Es geht für mich beim Essen schon lange nicht mehr um die reine Nahrungsaufnahme, um den Nährstoffhaushalt oder Genuss. 30 Jahre schlechte Ernährung und Gewohnheiten lassen sich nicht mit einem Fingerschnipps wegzaubern.  Meistens habe ich heimlich gegessen, mich direkt im Anschluss elend gefühlt, mich geschämt. Freunde sagen, sie wüssten gar nicht, warum ich so übergewichtig bin. Ich weiß es.

 

Der Tod meines Onkels durch einen Herzinfarkt war ein kleiner Weckruf

 

Der Tod meines Onkels durch einen Herzinfarkt war ein kleiner Weckruf. Auch er hatte mit Übergewicht zu kämpfen. Dies hätte der Moment sein können, an dem ein Umdenken stattfindet, ein Lifestyle-Change. War es aber nicht. Die Scham ist groß, wenn das Problem so sichtbar ist. Wenige Jahre später ist mein Vater an der Reihe: schwerer Herzinfarkt mit Herzstillstand, 3 Monate Reha und anschließend Frührente. Klar, er hat überlebt, aber sicherlich nicht mehr das Leben, welches man sich für Mitte 50 vorstellt. Auch bei meinem Vater gab es die gleichen Muster: Übergewicht, Rauchen, Alkohol. 

Next please – Alle imaginären Finger zeigen auf mich. Zu erleben, wie der eigene Vater im Nebenzimmer reanimiert wird, hat mich gezeichnet. Nicht zu wissen, ob ich ihn jemals wiedersehe. Die nächsten 2 Monate war lange unklar, ob er in Betreuung muss, da sein Gehirn vom Sauerstoffverlust geschädigt war. Besonders schwierig war es für mich, vom eigenen Vater nicht mehr erkannt zu werden und ihm das Gehen wieder beizubringen. Ein plötzlicher Rollenwechsel für mich. Vor nicht allzulanger Zeit hatte er doch noch mir gezeigt, wie man einen Fuß vor den anderen setzt.

Du hast dein Leben selber in der Hand

 

Aber auch ich leide wie gesagt unter der Volkskrankheit Übergewicht. Diese Erkenntnis sowie der Wunsch, den scheinbaren Fluch und das vorgeschriebene Schicksal zu brechen, dass die Männer meiner Familie übergewichtig sind und an Herz-Kreislaufkrankheiten leiden, haben etwas in mir bewegt. Sie haben dazu geführt, dass  ich anfange, mein Leben zu ändern.

Und das ist der wichtigste Punkt: Es gibt keinen Fluch. Du hast dein Leben selber in der Hand. Du bist der Einzige, der dich ändern kann. Ohne dich geht nichts. 

Leichter gesagt als getan. Packen wir es an.

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